Let’s Dance mit Wiebke Buck

„Tanzen ist träumen mit den Beinen“ – so lautet ein finnisches Sprichwort, an dem auf jeden Fall etwas dran ist, wenn man Wiebke Buck fragt. Die gebürtige Hamburgerin führt in Uetersen, einer charmanten Kleinstadt in Schleswig-Holstein, bereits seit fast 20 Jahren eine Tanzschule. Mit dem S-Cashback-Magazin hat sie über ihre Liebe zum Tanz und ihre Geschichte gesprochen.

Interview: Sarah Lohmann

Wiebke Buck

S-Cashback-Magazin: Frau Buck, wieso eröffnet man eine Tanzschule in Uetersen?
Wiebke Buck: Naja, das war Zufall oder Schicksal. Ganz, wie man es nimmt. Ich habe in Hamburg-Harburg meine Ausbildung zur Tanzlehrerin absolviert und war anschließend in der Tanzschule Walter Bartel in Hamburg-Mundsburg angestellt. In mir keimte allerdings schnell der Wunsch, selbstständig zu sein. Uetersen ist eine hübsche Stadt – bei einem Spaziergang habe ich diese wunderschönen Räumlichkeiten entdeckt. Die Wettbewerbsanalyse ergab, dass es in Uetersen keine anderen Tanzschulen gibt.

Und wie lange dauerte es bis zur Eröffnung Ihrer Tanzschule?
Ein halbes Jahr – am 20. März 2004 wurde mein Traum wahr. Weil in dem Gebäude vorher Büros untergebracht waren, mussten wir alles umbauen, was aber überraschend schnell ging. 2008 konnten wir noch die Nebenräume anmieten und die Grundfläche verdoppeln. Seitdem haben wir zwei Tanzsäle mit insgesamt 200 Quadratmetern Fläche, die von einer Schiebetür getrennt sind. Für Feiern kann diese geöffnet werden, zum Beispiel 2024, wenn wir auf unser 20-jähriges Bestehen anstoßen. Wir sind immer noch am gleichen Standort – Uetersen war also eine gute Wahl.

„Wir sind immer noch am gleichen Standort zu finden – Uetersen war also eine gute Wahl.“

Wie ging es nach der Eröffnung weiter?
Ich hatte seit Tag eins einen tollen Zulauf. Heute haben wir einen großen Kindertanzbereich, in dem schon dreijährige Zwerge die Freude am Tanzen kennenlernen. Dann gibt es klassischen Paartanz sowie Hip-Hop-Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Außerdem bieten wir sehr beliebte Tanzkurse für Senioren. 2011 kam Zumba dazu – das ist bis heute der Renner in allen Altersgruppen. Von 20 bis 70 Jahren ist alles dabei. Die Tänzerin und Choreographin Lea Elena Held arbeitet freiberuflich für mich und hat 2018 Modern-Dance-Kurse mitgebracht. Dazu gehören beispielsweise Jazz oder Lyrical Dance. Und nebenbei gibt es tolle Veranstaltungen, besonders in den Herbst- und Wintermonaten. Von fetziger Party bis festlichem Winterball ist alles dabei.

Wie sieht das aus, wenn man Dreijährigen das Tanzen beibringt?
Natürlich ist das Konzept perfekt auf die kleinen Teilnehmer zugeschnitten. Im Kindertanzbereich arbeitet Paula Heydn. Sie hat 2019 die Ausbildung zur Tanzlehrerin bei mir gemacht und anschließend in Festeinstellung bei mir angefangen. Sie arbeitet sehr liebevoll mit den Kleinen und legt Wert auf eine spielerische Vermittlung von Tanzelementen. Dabei geht es eher um Koordination, Körpergefühl, Spaß, Rhythmus – ob nun der rechte Arm gehoben wird, wenn links gemeint war oder einfach beide Arme, ist am Anfang ganz egal. Wichtig ist nur, dass die Kinder mitmachen und Freude haben. Musikalisch setzen wir auf Kinderlieder, aber auch auf Charts und poppige Musik.

Und wie kann man sich Tanzkurse für Senioren vorstellen?
Das Alter der Tänzerinnen und Tänzer fängt in den Kursen bei 60 Jahren an – meine älteste Kundin ist gerade 86 geworden. Bei diesen Kursen steht Gymnastik im Mittelpunkt, denn je älter man wird, desto wichtiger ist Bewegung. Und auch die soziale Komponente ist unheimlich schön. Oft treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon vor Kursbeginn – dann wird sich unterhalten, es werden Rezepte ausgetauscht und Unternehmungen geplant. Dadurch ist der Kurs für viele heilig geworden. Mir wurde zum Beispiel schon erzählt, dass Arzttermine, die sich mit der Tanzstunde überschneiden, abgelehnt werden. Viele ältere Leute sind schließlich alleine, die Familien haben sich zerstreut oder der Lebensgefährte ist gestorben, weshalb es für sie toll ist, unter Leute zu kommen.

Ist Tanzen also für jeden geeignet?
Ja. Ich möchte nicht eingebildet klingen, aber ich glaube, dass ich Tanzen jedem beibringen kann. Selbst dann, wenn jemand ein absoluter Tanzmuffel ist und nur mitgeht, weil es sich der Partner wünscht, haben auch diejenigen am Ende total Spaß an der Bewegung zur Musik. Das macht einfach etwas mit den Menschen – es weckt Emotionen und beschert Glücksgefühle. Am einfachsten zu lernen ist Discofox – damit punktet man dann auf Hochzeiten oder privaten Feiern. Schwierig ist hingegen Modern Dance. Aber da kommt’s auch auf den eigenen Anspruch an – muss wirklich alles perfekt sein?

„Ich kann unterrichten und alle kommen gerne zu mir.“

Und Sie? Wollten Sie schon immer Tanzlehrerin werden?
Bei mir fing das mit 15, 16 Jahren an. Meine Eltern haben sich gefreut, als ich sagte, dass ich zum Tanzkurs gehen möchte. Damals gehörte das einfach dazu und so kam ich 1996 nach Harburg ins Tanzstudio und habe immer weiter gemacht. Mein Lehrer bot mir irgendwann an, Hip-Hop auszuprobieren und ich hatte Spaß daran. Später unterstützte ich bei Veranstaltungen hinter der Theke und anschließend bekam ich die Möglichkeit, bei einem Tanzkurs zu assistieren. Das war der Moment, in dem ich wusste, dass ich Tanzlehrerin werden möchte. Die Idee, Lehrerin zu werden, hatte ich schon vorher. Es macht mir Spaß, Menschen etwas beizubringen – aber die Vorstellung, um 8 Uhr morgens Mathe zu unterrichten, gefiel mir überhaupt nicht. Jetzt habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt: Ich kann unterrichten und alle kommen gerne zu mir.

Warum kommen Ihre Kursteilnehmer gerne zu Ihnen?
Weil es meine oberste Priorität ist, dass sich meine Kunden wohlfühlen – ich will, dass der Besuch im Tanzstudio für Sie Quality-Time ist. Bei mir ist jeder herzlich willkommen und bin mit allen per Du. Es ist ein sehr angenehmes und familiäres Klima. Die Schüler, die ich schon früher unterrichtet habe, bringen jetzt ihre eigenen Kinder zu meiner Tanzschule oder bereiten sich tänzerisch auf ihre Hochzeit vor – es ist schön zu sehen, dass man ein Teil ihrer Leben geworden ist. Meine Kunden vertrauen mir. Wichtig ist natürlich auch, dass ich mein Handwerk gut beherrsche – ich möchte meinen Kursteilnehmern zwar Wissen und Können vermitteln, mache das aber auf eine lockere, entspannte Art. Zuletzt haben wir eine gute Terminplanung, die sich in den Alltag integrieren lässt und natürlich ein breites Angebot, in dem für jeden Geschmack das Passende dabei ist.

Der Ballsaal

Mit welchen Kosten kann man rechnen?
Das schwankt natürlich total, aber in der Solo-Tanzsparte ist ein Monatsbeitrag in Höhe von rund 30 Euro ein guter Richtwert. Beim Paartanz gibt es zwei Modelle. Wenn ein Einsteiger-Kurs gebucht wird, dauert dieser circa acht Wochen und liegt bei 110 Euro pro Kopf. Es gibt keinen Vertrag und keine darüberhinausgehende Verpflichtung. Möchte das Paar mit weiteren Kursen daran anknüpfen, steigen wir ab dem dritten Kurs auf einen Monatsbeitrag um, der bei rund 42 Euro pro Person liegt.

Wie kam es dazu, dass Sie bei S-Cashback mitmachen?
Die Haspa hat mir das Konzept hinter S-Cashback vorgestellt. Klar, Cashback an sich kennt man, aber nicht in der Form, wie es die Sparkasse anbietet. Besonders interessant war dabei für mich der Lokalbezug – ich biete Dienstleistungen in Uetersen an. Ohne Online-Shop oder Produkte, die versendet werden können. Bei mir müssen die Kunden vor Ort sein, weshalb ich mich dann dafür entschieden habe. Außerdem ist S-Cashback total unkompliziert und läuft nebenbei – das schätze ich sehr. Ich gewähre nun eine Rückvergütung in Höhe von 2 Prozent auf alle Umsätze und mache dem einen oder anderen damit sicherlich eine kleine Freude.

S-Cashback-Vorteil
S-Cashback-Kunden erhalten in der ADTV-Tanzschule Wiebke Buck 2 Prozent Cashback auf alle Umsätze bei Zahlung mit einer Sparkassenkarte (Debit- oder Kreditkarte). Adresse: Kleiner Sand 58b, 25436 Uetersen. Telefon: 04122/953 707 oder 0172/411 85 03. E-Mail: info@tanzschule-wiebke-buck.de. Internet: www.tanzschule-wiebke-buck.de

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